Das Ehegattensplitting in Deutschland und Belgien in der Kritik

 

Von Walter Grupp

Immer wieder wird die Verfassungsmässigkeit des Ehegattensplittings in Frage gestellt. Familienministerin Giffey möchte das Splitting am liebsten sofort abschaffen. Es sei frauenfeindlich, unzeitgemäß und schade der Gesellschaft. Auch die belgische Variante des Splittings, eine etwas abgespeckte Form, wird kritisiert. Frauen werden zum Nichtstun verleitet, weil der Steuervorteil wächst, je weniger die Angetraute verdient. Der Erwerb eines eigenen Rentenanspruchs werde damit verhindert. Ehepartner, wenn beide ähnlich viel verdienen, insbesondere aber Alleinerziehende würden benachteiligt.

Zwei Meter Adel: Jacques Graf de Lalaing

Das Wappen des Hauses de Lalaing

Von Walter Grupp und Rudolf Wagner.


„50, 200, 100“, nennt Jacques Graf de Lalaing seine „Eckdaten“. Alter: 50 Jahre, Größe: 200 Zentimeter, Gewicht, etwas geschummelt: 100 Kilogramm. Er liebt Zahlen, und da gibt es noch viele andere: im Jahre 1123 erwähnt eine Urkunde des Papstes Calistus II. erstmals „offiziell“ den Namen der Familie, die aber schon früher bestanden hat. Es sind wenige Adlige in Belgien, die heute den Stammbaum ihrer Ahnen so weit zurück verfolgen können wie der Präsident der Königlich Belgisch-Deutschen Gesellschaft.

Die Profite für Immobilienbesitzer werden schmaler

Von Walter Grupp.

Belgien war bekannt dafür, dass Mieteinnahmen für Wohnraum kaum besteuert wurden. Das ist so heute nicht mehr richtig. Dennoch wird dieser Glaube immer wieder hervorgeholt, um höhere Steuern für die Vermietung zu fordern. Wer fürs Alter vorsorgen wollte oder den Banken nicht mehr traute, war in Brüssel stets gut beraten, eine Wohnung zu kaufen, um Sie dann am besten an die nicht gerade armen Funktionäre und Experten um die Institutionen herum zu vermieten.

Die betriebliche Altersversorgung in Belgien und Deutschland. Was beim Wohnsitzwechsel passiert.

Von Walter Grupp.

Sowohl in Deutschland wie im Königreich wird einiges dafür getan, damit die Lohnempfänger im Alter nicht in Geldnot geraten. Wissenschaftler haben nachgewiesen, das im Alter etwa 80% vom früheren Arbeitseinkommen benötigt werden, damit sich an unserem Wohlergehen nichts ändert. Laut OECD bekommen die deutschen Rentner vom letzten Nettogehalt aber nur 50,5% im Schnitt, die Belgier immerhin noch 66,1%.